Steve Windisch

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Termine

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20.03. - 22.03.20   Wellness für Körper, Geist & Seele

17.04. - 19.04.20   Wellness für Körper, Geist & Seele

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18.05. - 19.05.20   Stressmanagement mit Pfeil & Bogen

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10.06. - 14.06.20   Stressfrei im Zen-Kloster (Aufbauseminar)

27.06. - 28.06.20   OutdoorCamp "Entdecke Deine Natur!"

18.07. - 19.07.20   Stressmanagement mit Pfeil & Bogen

3 Wege wie Achtsamkeit hilft, uns selbst zu führen

May 19, 2019

Selbstmanagement (oder auch Selbstführung) ist ein entscheidendes Puzzleteil bei der Stressbewältigung.

Doch wie können wir es schaffen, uns selbst adäquat zu führen?

 

Das Stichwort lautet auch hier einmal wieder Achtsamkeit

 

 

Erkenne dich selbst

 

Achtsamkeit ist der Schlüssel, um zu erkennen, wer wir sind und was wir wirklich wollen. Sie hilft uns, unsere Ziele und Wertvorstellungen zu ergründen. Alles Voraussetzungen für ein gutes Selbstmanagement. 

 

3 Bausteine des Selbstmanagements

 

Im Blogeintrag „Warum Selbstmanagement entscheidend für unsere Stressbewältigung ist“ wurden insbesondere 3 Bausteine des Selbstmanagements angesprochen, die eine besondere Rolle bei der Stressbewältigung spielen: 

 

  • Selbstreflexion

  • Selbstverantwortung

  • Zeitmanagement

 

 

1. Selbstreflexion

 

Die Grundlage für ein gutes Selbstmanagement bildet die achtsame Wahrnehmung unserer geistigen und emotionalen Prozesse, sowie unserer Verhaltensmuster.

Achtsamkeit hilft uns dabei, unseren Gewohnheiten auf den Grund zu gehen. 

 

Eigentlich sind Rituale und gewohnte Muster im Alltag oft sehr nützlich, da wir auf bereits Gelerntes zurückgreifen können und bei Routinetätigkeiten, wie zum Beispiel dem Autofahren, auf Autopilot schalten können. 

 

Einige unserer Gewohnheiten und Verhaltensmuster können uns aber zur Last werden und daher ist es wichtig, sich genau anzuschauen, was dahintersteckt.

 

Negative Verhaltensmuster können bspw. sein: 

 

  • Wir werden hektisch und ungeduldig, weil wir unter Zeitdruck stehen.

  • Wir „fahren aus der Haut“ und schimpfen laut, weil wir in einen Stau geraten.

  • Wir ziehen uns zurück und „igeln“ uns ein, weil uns jemand kritisiert hat.

 

All diesen Verhaltensmustern gehen bestimmte Gefühle voraus: Das können Angst & Hilflosigkeit, Wut & Ärger, aber auch Scham, Zurückweisung oder Enttäuschung sein. 

 

Lassen wir uns von unseren Emotionen führen, oder führen wir uns selbst in Klarheit?

 

Viele Menschen glauben, dass sie ihren Emotionen ausgeliefert - die äußeren Umstände ja schließlich „schuld“ daran seien. 

 

Wie kommt es dann aber, dass jeder Mensch ganz unterschiedlich auf ein und dieselbe Situation reagiert?

 

Gefühle und damit einhergehendes Verhalten wurzeln in unseren Gedanken. Wenn wir es schaffen, achtsam unsere Gedanken wahrzunehmen und diese zu verändern, dann haben wir Einfluss auf unsere Emotionen und können so auch leichter unser Verhalten ändern. 

 

 

 

Beobachten Sie einmal, welche Gedanken einem negativen Gefühl vorausgehen:

 

  • „Das schaffe ich niemals rechtzeitig.“

  • „Ich hab es ja verdient, dass der mich schlecht macht.“

  • „So eine Sauerei, das lasse ich mir nicht gefallen!“ 

 

Wenn wir es schaffen, die „Gedankenblitze“, die oft automatisch kommen, achtsam wahrzunehmen, dann können wir Einfluss auf unsere darauffolgenden Emotionen nehmen. Wir atmen ruhig weiter, entspannen unsere Muskeln und lächeln. 

So durchbrechen wir den Kreislauf unserer negativen Verhaltensmuster.

 

 

2. Selbstverantwortung

 

Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ist ein wichtiger Bestandteil eines guten Selbstmanagements.

Wenn wir beispielsweise immer wieder in stressauslösende Situationen kommen, nützt es uns nur wenig, wenn wir anderen die „Schuld“ dafür zuschreiben. 

Meist sind es unsere eigenen Entscheidungen, die unsere Lebensumstände bestimmen.

 

Unsere Lebensentscheidungen - aber auch die vielen kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen - werden beeinflusst von unseren Zielen, Werten und Motiven. 

Sich diese bewusst zu machen, erfordert Achtsamkeit. Ich muss tief in mich hineinhorchen, um meine innersten Ziele und Bedürfnisse zu erkennen. 

 

Manchmal kommt es zu einer Diskrepanz zwischen unseren Werten und Zielen auf der einen Seite und unserem Verhalten auf der anderen Seite. Wenn es mir beispielsweise sehr wichtig ist, mich regelmäßig zu erholen, damit ich langfristig gesund bleibe, ich aber jeden Tag von morgens bis abends hart schufte und Erholung immer wieder auf später verschiebe, dann lebe ich nicht nach meinen eigenen Werten und Zielen. 

 

Allein diese Diskrepanz löst bereits Stress in uns aus.

 

Mit Achtsamkeit können wir unsere Werte und Ziele erspüren. Im nächsten Schritt müssen wir dann Verantwortung übernehmen und unser Verhalten entsprechend unserer Bedürfnisse ändern. 

Niemand anderes kann uns dies abnehmen. Verantwortlich dafür sind wir allein. 

 

 

3. Zeitmanagement

 

Der dritte wichtige Aspekt zum Thema Selbstmanagement ist ein bewusster Umgang mit der Zeit, die uns zur Verfügung steht. 

Heutzutage leiden viele Menschen unter chronischer Zeitnot. Zeitmangel ist wahrscheinlich der Hauptstressor schlechthin.

 

Prioritäten setzen

 

Wenn es um Zeitmanagement geht, ist es besonders wichtig, sich Prioritäten zu setzen. Und damit sind wir wieder bei unseren Zielen und Werten. Wenn ich mir diese nicht achtsam bewusst mache, kann ich meine Prioritäten auch nicht richtig setzen. 

 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, Achtsamkeit liefert uns das Handwerkszeug für ein gutes Selbstmanagement. Sie führt uns zur Selbsterkenntnis und hilft uns, unser Handeln zu reflektieren und besser zu verstehen.

 

Wir können durch achtsames Reflektieren unsere Ziele, Werte und Bedürfnisse erkennen und entsprechende Veränderungen einleiten. So übernehmen wir Verantwortung für uns selbst. 

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