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Drei achtsame und lustvolle Naturerfahrungen für den Winter

Der Winter ist da – Kälte und Dunkelheit legt sich über das Land. Frost, Eis und Schnee haben die Natur fest im Griff. Auch in unserer Natur liegt es, zur Ruhe zu kommen und kürzer zu treten.

Dies ist eine wunderbare Möglichkeit, auf der einen Seite in sich zu schauen und auf der anderen Seite die Bedeutung dieser Jahreszeit wertzuschätzen.

Was der Winter für uns bedeutet

Der Winter erfüllt eine wichtige Funktion. Er ist das Bindeglied zwischen der vergangenen und der kommenden Saison. Es ist eine Zeit der Ruhe und des Rückzugs. Dies ist wichtig, um das Vergangene verarbeiten und sich auf das Kommende vorbereiten zu können.

So verhält es sich auch mit uns selbst. Durch die kalten Temperaturen machen wir es uns zu Hause gemütlich. Wir sind weniger aktiv und kommen zur Ruhe. Eine Zeit, in der wir auf das vergangene Jahr zurückschauen und für das kommende Kraft tanken.

Nichts tun und Tee trinken

Im Winter ist es im Wald noch ruhiger als sonst. Es gibt keine Insekten, die Wildtiere sind wesentlich weniger aktiv und sparen ihre Energie. Es sind weniger Spaziergänger und Radfahrer unterwegs. Der Schnee schluckt die Geräusche und sorgt für eine gedämpfte Akustik. Perfekte Bedingungen für diese Übung.

Wir gehen in ein Waldstück weit genug von einer Straße entfernt. Wir verlassen den Weg und suchen uns einen Ort, an dem wir uns wohl fühlen und möglichst ungestört sind.

Wir setzen uns auf unser Sitzkissen und machen … NICHTS.

Wir sitzen einfach da, beobachten die Kulisse und genießen die Ruhe. Wir sind warm angezogen und fühlen uns wohl. Vielleicht haben wir eine kleine Thermoskanne mit Tee dabei - dann können wir den Tee in aller Ruhe genießen. Ablenkende Gedanken lassen wir für diesen Moment vorbeiziehen.

Dieses im Wald „Nichts tun und Tee trinken“ bringt unseren Geist zur Ruhe und aktiviert gezielt den Parasympathikus, unseren Erholungsnerv.

Spurenlesen im Neuschnee

Spurenlesen ist faszinierend. In unseren Waldspaziergängen bekommen wir normalerweise recht wenig von den scheuen Wildtieren mit. Sie wittern uns und nehmen Reißaus.

Jedoch hinterlassen sie ihre Spuren. Gerade für Anfänger ist es sehr schwer diese zu erkennen. Wenn es geschneit hat, ist es völlig anders. Jetzt können wir alles erkennen. Nun ist es sogar kinderleicht, diesen Spuren zu folgen.

Wenn es also über Nacht geschneit hat, dann nichts wie raus in den Wald. Es steht uns eine völlig neue Welt offen. Wir sehen den Weg des Hasen, des Rehs und des Fuchses direkt vor uns. Vielleicht folgen wir den Spuren ein wenig.

Wir realisieren, dass der Ort an dem wir uns befinden das Zuhause dieser Lebewesen ist. Ich fühle mich dabei stark mit der Natur verbunden und sehr lebendig. Probiere es aus.

Nachtwanderung mit Lagerfeuer

Die Dunkelheit des Winters kann uns vor Augen führen, wie wichtig für uns das Licht ist. Es bedeutet Leben. Genau das ist das Thema dieser Übung.

Wir machen einen nächtlichen Waldspaziergang zu einer Feuerstelle. Natürlich ohne Licht und auf einem uns bekannten Weg. Hier können wir die Dunkelheit so richtig intensiv wahrnehmen – und den Unterschied zwischen Tag und Nacht.

Bei der Feuerstelle angekommen entfachen wir ein Feuer. (Wir können auch etwas vorbereiten um das Entzünden zu erleichtern.) Das Feuer spendet uns Licht und Wärme. Ein starkes Wohlgefühl überkommt uns und wir spüren, wie bedeutsam das Licht für uns ist.

Gut zu wissen, dass die Tage wieder länger werden und das Licht langsam aber sicher wieder die Oberhand gewinnt.

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Steve Windisch

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