Steve Windisch

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Termine

16.03. - 17.03.20   Stressmanagement mit Pfeil & Bogen

20.03. - 22.03.20   Wellness für Körper, Geist & Seele

17.04. - 19.04.20   Wellness für Körper, Geist & Seele

30.04. - 03.05.20   Stressfrei im Zen-Kloster

18.05. - 19.05.20   Stressmanagement mit Pfeil & Bogen

29.05. - 01.06.20   Stressfrei im Zen-Kloster

10.06. - 14.06.20   Stressfrei im Zen-Kloster (Aufbauseminar)

27.06. - 28.06.20   OutdoorCamp "Entdecke Deine Natur!"

18.07. - 19.07.20   Stressmanagement mit Pfeil & Bogen

  • Steve

Wie wir Stresskompetenz gezielt aufbauen


Warum brauchen wir Stresskompetenz?

Im Blogartikel „Was ist Stress und wie funktioniert er“ haben wir erfahren, dass Stress ein Mechanismus aus unserer Evolution ist, der uns in lebensbedrohlichen Situationen hilft, indem unser Körper in einen Kampf-oder-Flucht-Modus versetzt wird.

Für die heutigen Herausforderungen jedoch ist dieser Modus in den allermeisten Fällen ungeeignet. Wir sollten also andere Wege finden. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von Stresskompetenz – der Kompetenz mit dem Phänomen Stress besser umgehen zu können.

Stresskompetenz ist erlernbar

1. Stresslevel senken

Die instrumentelle Stresskompetenz adressiert vor allem den Bereich der Stressoren. Stressoren sind Dinge bzw. Situationen, die unseren Stress auslösen. Diese kommen meist von außen, wie z.B.:

  • Zeitdruck

  • Leistungsanforderungen

  • Konflikte

  • Störungen

Hierbei geht es darum zu lernen, mit den äußeren Faktoren besser umzugehen, um nachhaltig das Stresslevel zu senken. Wichtige Elemente der instrumentellen Stresskompetenz sind

  • das Kennen der eigenen Stressoren

  • ein soziales Netz

  • ausreichend fachliche Kompetenz

  • gutes Selbstmanagement

  • sich selbst behaupten zu können

Lesetipp: „Warum Selbstmanagement entscheidend für unsere Stressbewältigung ist“

2. Souverän mit Stress umgehen

Die mentale Stresskompetenz spricht gezielt den Bereich der Stressverstärker an. Als Stressverstärker gelten innere Einstellungen bzw. Glaubenssätze, die den Stress meist verstärken, wie z.B.:

  • Einzelkämpfertum

  • Perfektionismus

  • Kontrollstreben

  • Selbstüberforderung

  • negative Gedanken und Grübeln, welche auch Stress auslösen können

Hierbei geht es vor allem darum, eine förderliche innere Einstellung zu entwickeln, denn diese entscheidet darüber, wie wir mit Stress umgehen. Wichtige Elemente der mentalen Stresskompetenz sind

  • das Annehmen der Realität

  • Klarheit über die eigenen Ziele und Werte

  • Selbstwirksamkeit

  • Stressverstärker entschärfen

  • eine positive Einstellung zu den Dingen

Lesetipp: „Wie unsere Gedanken unseren Stress bestimmen“

3. Stress abbauen

Die regenerative Stresskompetenz bezieht sich zum großen Teil auf den Bereich der Stressreaktionen, welche sich kaum vermeiden lassen. Als Stressreaktion gilt die individuelle Antwort unseres Körpers auf den Stress. Hierzu zählen

  • die verhaltensbezogenen Reaktionen

  • die physiologischen (körperlichen)

  • die emotionalen/mentalen.

Wir können lernen, uns zu erholen und unseren Stress gezielt abzubauen durch

  • Naturaufenthalte

  • Genießen im Alltag

  • aktives Gestalten von Erholung

  • Entspannung

  • Sport & Bewegung

Lesetipp: „Die 5 größten Fehler beim Erholen“

Notwendige Stresskompetenz gezielt entwickeln

Da Stress so vielschichtig ist, ist es wichtig auf allen 3 Säulen über ausreichend Stresskompetenz zu verfügen. Sich ausschließlich auf das Vermeiden von Stresssituationen oder nur den Abbau von Stress zu konzentrieren führt meistens nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung. Gutes Stressmanagement agiert auf allen 3 Domänen der Stresskompetenz – der instrumentellen, der mentalen und der regenerativen.

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